Beim Niederzurren wird der Druck auf die Ladefläche und somit die Reibung erhöht. Das Zurrmittel wird in den Zurrpunkt eingehängt, über die Ladung gelegt und niedergezurrt. Um eine optimale Kraftverteilung auf beiden Seiten zu erreichen, sollte man die Gurte wechselseitig spannen. Hierbei ist die Vorspannkraft der Ratsche (STF) der ausschlaggebende Wert. Für diese Methoden müssen mindestens zwei Gurte verwendet werden.

Das Niederzurren ist die am häufigsten angewandte Methode der Ladungssicherung.

 

 

Berechnung nach DIN EN 12195-1

Symbol Einheit Begriff
Fr N Rückhaltekraft eines Zurrgurtes
c - Beschleunigungsbeiwert
cz - Vertikalbeschleunigungsbeiwert
fs - Sicherheitsbeiwert für das Niederzurrverfahren
 g  m/s2  Fallbeschleunigung
 m  kg Masse der Ladung 
 n - Anuahl der Zurrmittel 
α °   Vertikaler Winkel
µ Reibwert